Eine Kundin wandte sich an mich mit einem klassischen Problem: schlechte Dämmung, keine Zentralheizung – und ein kälterer Wintermorgen mit gerade mal 13 Grad im Wohnzimmer. Ihr alter Kaminofen schafft es einfach nicht, die Wärme über Nacht zu halten.
Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch war die Lösung klar: ein Speicherofen. Genauer gesagt ein Lotus – geliefert und eingebaut von uns. Ein Ofen, der Wärme speichert und sie stundenlang gleichmäßig abgibt. Eigentlich ideal.
Kaum war der Ofen fertig installiert, klingelte das Telefon.
„Der Ofen heizt ja genauso wie mein Alter! Morgens immer noch 13 Grad!“
Ich fragte nach, wie sie denn heizen würde.
„Na, ich mache morgens Feuer, und das brennt dann den ganzen Tag. Abends mache ich ihn aus.“
Kurze Pause meinerseits.
Was sie beschrieb, war im Grunde das genaue Gegenteil von dem, was ein Speicherofen braucht. Diese Öfen wollen kurz, aber richtig heiß befeuert werden – damit sich der Speicherstein auflädt und die Wärme dann langsam und gleichmäßig über viele Stunden abgibt. Ein schwaches Dauerfeuer lädt dagegen nicht auf.
Das hatte ich ihr – ich sage es ehrlich – im Rahmen der Beratung bereits mehrfach erklärt. Aber manchmal muss man Dinge eben am eigenen Ofen erleben.
Nachdem sie es dann wirklich so umsetzte, wie besprochen, kam der Anruf, auf den ich gewartet hatte:
„Also… heute Morgen hatte ich 19 Grad. Das ist unglaublich.“
Beratung ist nicht nur Information – sie ist Wiederholung, Geduld und manchmal auch das stille Lächeln danach.
Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne – zur Beratung kontaktieren Sie uns hier: Kontakt

